Vorweihnachtliches
02.12.2006
Keine Sorge. Wir werden hier kein „Schneetreiben“ installieren, das Ihnen die Sicht versperrt. Für Bildrauschen sind andere zuständig. So verpackt das Deutschlandradio die anstehenden Gebühren für PC und Handy als „Ungerechtigkeit für Wenige“.
Wie absurd das Alles ist, fasst der GEZ-Justiziar Herr Ohliger sehr treffend zusammen:
«Ob und in welchem Umfang Sie die Geräte nutzen für konkreten Rundfunkempfang, spielt für die Gebührenpflicht keine Rolle. Da muss man sagen: Das ließe sich auch gar nicht nachprüfen.»
Das lässt sich zu „Ob du was sehen kannst oder nicht, interessiert uns GEZ´tler nicht!“ übersetzen. Oder noch kompakter: „Hauptsache, Kohle“.
Da springt unvermittelt die Selbstlosigkeit ins Auge, die insbesondere Weihnachten so gern zitiert wird. Die ÖR sind doch wirklich nett; nur die paar, die bisher keine Lust - Zeit - Möglichkeit hatten, sollen jetzt ebenfalls einen Clubbeitrag flott machen. Ganz selbstlos. Auch wenn sie weiterhin keine Lust - Zeit - Möglichkeit haben.
Mal sehen, was nächstes Jahr unter den Baum kommt. Wie wäre es mit einer Streichung? Das Wort „neuartige“ beispielsweise. Dann wird aus «überhaupt keine anderen Geräte» ein Großauftrag für die Bundesdruckerei. Die legt dann einen neuen Geldschein auf. Wert: 66,24€.
Mal sehen, was uns zum Thema „Bescherung“ in den nächsten Tagen noch so auffällt.

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