Droht den ÖR Armut?
20.12.2006
Reichtum schafft Neider. War so, ist so, wird wohl immer so sein. Das hat „unser Medien-Dieter“ kürzlich erlitten. Und für die ÖR ist das eine Art Dauersendung. Da herrscht raue Missgunst über die popeligen 30 Mio. €, die lt. GEZ womöglich durch die „PC-Gebühr“ in die Kassen gespült werden sollen. Und selbst die paar Kröten gönnt einem der freudige Zahler nicht. Jetzt hat sich von denen einer nach Brüssel auf den Weg gemacht. Mit einer Petition.
Und dann ist da ja noch die von uns unterstützte Verfassungsbeschwerde anhängig. Jetzt geht bei den „kleinen“ Sendern wohl die Angst um — ob drohender Armut. Gerade vor Weihnachten eine Diskussion darüber anzufangen, wie ungerecht und gemein diese Welt ist, in der die Großen auf den Kleinen rumtrampeln, ist nicht gerade neu. Vielleicht soll das ja lediglich in die eigene Rubrik rein. Wobei es bei der sorgenvollen Note von Frau Reim wohl mehr um das eigene Glück als das der anderen geht.
Der „Teilnehmer“ (GEZ-Vokabel, klingt wirklich netter als „Gebührenzahler“ oder „Goldesel“) nimmt das natürlich anders wahr. Zum Beispiel Quartalsweise auf dem Kontoauszug. Da wird dann nämlich der Betrag abgebucht, der lt. Frau Reim eh schon nicht reicht. Das bekommt der geneigte Leser doch gleich so etwas wie „freudige Erwartung“ auf zukünftige Innovationen im Gebührenmodell. Der Unterhaltungsstil dafür ist eine billige Kopie real existierenden Fernsehens.

Karrikatur mit freundlicher Genehmigung von Götz Wiedenroth

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