115 Millionen

18.06.2007

Die öffentlich rechtlichen haben reichlich Geld und das geben sie offensichtlich auch gern aus. 115 Millionen ist den ÖR Fußball wert. Was wird sich da so mancher Handballer, Freeclimber, Volleyballer, Tischtennisspieler, etc.(und natürlich auch -in) ärgern. Falsche Sportart gewählt. Kein öffentlich rechtlicher Sponsor.

Jetzt ist jeder Rundfunk-Gebührenzahler mit etwa 2,80 EUR dabei. Völlig unabhängig davon, ob er überhaupt dabei sein will.

Es ist ja legitim, dass sich die ÖR so Ihre Gedanken um „den“ Volkssport in der Republik machen. Aber müssen sie dafür Gebühren raushauen, wenn sich darum auch andere, frei erreichbare Sender gekümmert hätten? Die Werbeeinblendungen wären dort ebenso anzutreffen, wie bei den ÖR, die da ja mittlerweile ebenfalls ziemlich routiniert sind. Auch nach 20:00 Uhr. Das nennt sich dann halt nicht mehr Werbung, sondern „sponsoring“. Und das ist natürlich auch nächtens zulässig. Dabei wird das doch schon hinlänglich mir Rundfunk-Gebühren gesponsort.

Wie viele werden sich jetzt womöglich ärgern, dass mit Ihren Gebühren geschätzte Sendungen für etwas weichen müssen, was eh laufen würde. Wenn man die Privaten nicht mit den geballten Gebührenmilliarden ausstechen könnte. Und der eigentliche Auftrag der ÖR, nämlich mal was ohne Schielen auf die Quote zu bringen, verschwindet im Nachtprogramm. Oder ganz in der Versenkung. Und dafür soll dann ab 2009 die Gebühr wieder steigen. Geht´s noch?

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