Neues? Neues!
05.08.2007
Es stand schon eine ganze Weile im Pflichtenheft, endlich ist es umgesetzt: Die RFGZ-Homepage ist jetzt in ein CMS überführt. Damit sollen zukünftig die Strukturen leichter pflegbar und für Sie als Besucher/in besser bedienbar werden. Auch ein schnelleres Reagieren auf Ereignisse wird damit – hoffentlich – möglich. Da sich doch schon einiges angesammelt hat in knapp einem Jahr, kann beim Datentransfer das ein oder andere durchgeschlüpft sein. Bitte proaktiv reagieren und informieren.
Einige andere – thematisch für Sie als Leser/in spannender – Dinge sind natürlich ebenfalls passiert. So hat sich Die Bildzeitung über 865 Minuten aufgeregt. Was natürlich Schönreden gleich kommt. Vielleicht hätten die Redakteure einfach mal die Sende-Schemata der ÖR nebeneinander legen sollten. Da kommt es neben der Wiederholung auch noch zur Gleichschaltung. So zeigt der WDR beispielsweise um 20.15 Uhr am Sonntag via Satellit „Wunderschönes Mecklenburg-Vorpommern“. 90 Minuten lang. Auf allen Frequenzen. Das sind auf Astra immerhin 22 Stück. Wen eh überall das Gleiche läuft, täte es ja wohl eine. Die Frage, was „Regionalfernsehen“ auf einem Satellitenträger soll, kann wohl nur der Heimweh-Kranke Bielefelder im fernen Malle beantworten. Dem hilft der Bericht über Mecklenburg-Vorpommern dann sicher über die schwerste Krise hinweg.
Hochinteressant ist der Vorschlag von Publizistikwissenschaftler Otfried Jarren. Der will mehr Rechte für Gebührenzahler. Ob es durch „Häufeln“ der Rundfunk-Gebühren allerdings wirklich besser wird? Zumindest wäre das eine laue Begründung, warum der Südbayer unbedingt NDR über Satellit bekommen muss. Nur dann könnte er ja vielleicht eine Anregung finden, statt dem BR dem NDR die Rundfunkgebühren zu überweisen. Wobei dann vermutlich per Einschreiben mit Rückschein belegt werden muss, dass die fehlenden 4,23€ wirklich an den NDR gegangen sind. Könnte ja jeder kommen und das Geld einfach einstecken. Außerdem gilt das natürlich immer nur für einen Monat. Die Post würde dann sicher gleich Sonderdrucke auflegen: GEZ-Adressierte Briefe inkl. Briefmarke und Einschreiben-Eindruck.
Dass bereits im Vorfeld der neue Rundfunkänderungsstaatsvertrag ins Mienenfeld geriet, sei noch am Rande bemerkt. Gegen den aktuellen ist der Musterwiderspruch für den NDR raus. Dazu folgt in Kürze mehr.

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