Do you speak English?

07.09.2007

Willkommen bei Freunden. So hieß das letztes Jahr. Lauter Freunde. You´re Welcome, Bienvenu. Da könnte man doch meinen, dass Freunde sich um Verständigung bemühen. Ist meist auch so. Aber was macht jemand, der keine Freunde hat? Ganz einfach: Dem ist Verständigung einfach egal.

Dabei wäre die doch dringend nötig. Woher soll der in Deutschland lebende Brite denn wissen, dass er Rundfunkgebühren zahlen muss. Wenn´s ihm keiner verständlich erklärt. Aber wenn man keine Freunde hat, kann das Leben so einfach sein!

Stellen Sie sich vor, da käme jemand zu Ihnen, damit Sie ihm erklären, warum er für eine Leistung von Ihnen bezahlen soll. Er kann halt kein Deutsch, ist aber auf seine eigenen Kosten zu Ihnen gekommen und bittet um Hilfe. Was halten Sie von dieser Reaktion: „Ich verstehe Sie nicht. Und ich suche auch niemanden, der es kann. Lernen Sie Deutsch oder suchen Sie sich — auf Ihre Kosten — einen Übersetzer.“

Der etwas Irritierte, weil Unwillkommene, hatte es schon einmal versucht. Per Fax. Ob man ihm die Vertragsbedingungen mal so darlegen könnte, dass er als Fremdsprachler eine Chance hat. Er könne nirgends eine Übersetzung finden. Er wüsste nur, dass er wohl etwas bezahlen muss. Aber nicht, warum und wieviel. Nach ca. 2 Monaten bekam er dann - völlig unerwartet - einen Brief. Der war jedoch Portoverschwendung. Man wolle den Sachverhalt prüfen, heißt es da. Aber sein Hirn hatte der Schreiber am Eingang abgegeben. Denn er schrieb auf Deutsch. Obwohl der „Sachverhalt“ eindeutig darlegte, dass genau darin das Problem liegt.

Das Unternehmen mit diesen Geschäftsgebaren fängt mit „G“ an und hört mit „EZ“ auf. Könnte man auch als „Ätz“ lesen. Es ist ätzend, wenn Ausländer, die hier leben, Rundfunkgebühren zahlen sollen, aber die zuständige „Wir sind keine Behörde“ eine angemessene Darlegung des Sacherhalts nicht hinbekommt und offenkundig auch kein Interesse daran hat, seine „Dienstleistungsprodukte“ professionell zu präsentieren. Wenn man schon auf Verbundenheit in der EU macht, muss ja irgendwer wenigstens Englisch können. Lernt man - schon länger - bereits in der Schule. Für die „Kundschaft“ gibt man sich jedoch sehr heimatverbunden. Man spricht deutsch. Nur deutsch. Willkommen bei Freunden.

Abschließend sei noch erwähnt, dass aus den uns in Kopie vorliegenden Unterlagen dem Schreiben der GEZ vom 29.01.2007, als Reaktion auf die Anfrage vom 28.11.2006, nichts mehr gefolgt ist. Der Sachverhalt wird wohl noch geprüft. Vermutlich müssen vorher noch mehr „bei Freunden“ lebende Ausländer Rundfunkgebühren bezahlen, bis die GEZ wenigstens mal ein englischsprachiges Merkblatt hin bekommt.

Geld nehmen, ja. Ernst nehmen, nein. Vielleicht sollte mal jemand den Herrschaften bei der GEZ erklären, dass ein 14 Tage alter Fisch unter dem Rücksitz beliebter ist als ein Unternehmen, das sich gern und häufig wie ein verlängertes Rückgrat verhält. Sowas hat niemand lieb. Nichtmal unter Freunden.

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Kommentar von flyingdutchman99 | 23.02.2009

Why are German are so difficult in speaking English? Since English is so-called INTERNATIONAL LANGUAGE, everbody must speak(or just understand) little of it! We are living in Germany, but don't really do nothing for this country, in the sense that, we work in the Netherlands and our children attend school in the Netherlands.

We have don't watch German TV programs at all! If there's "street party" or any party in our place we refused to attend! We are paying GEZ for NOTHING! Our TV is not connected to any satelite or cable here in Germany! What is the sense of paying GEZ? Many people critized the GEZ, including German! They even named it as the GERMAN MAFIA! So when these MAFIAS come to our house, they are NOT WELCOME. STOP PAYING the MAFIA guys! MAFIA think only for themselves.

We are working to pay the GEZ, they are not our internet provider or whatsover! Before I forget, the only thing we do in for Germany is to say HI to the neighbours! Hey, GEZ people, react to this... MAFIAs!

Kommentar von WOW. | 07.04.2009

This Is truly ridiculous.. they are the mafia, how can they do this and why would anyone let them?

Kommentar von jim | 20.07.2009

Moderator: The GEZ does not belong to the political situation Germany. It is a service-company for the German statutory broadcast stations. Nevertheless it is always worth to vote, because possibly the habit or necessity of GEZ may change. The challenge will be, to get as foreigner a vote in German elections.

Next time, get off your arses, walk out of the pub, go to the polling station and vote!....not voting changes nothing. Or instead sit back and let the wealthy milk the life out of you and your family.

Kommentar von Chris Winter | 13.01.2010

Ich muss mich fuer meine Landgenossen (Flyingdutchman99) bei Ihnen entschuldigen. Wenn mann in Deutschland lebt muss mann selbstverstaendlich der Sprache lernen und die Steuer zahlen die damit zusammen hangen dass man in Deutschland lebt. Selbst habe ich in Schweden, die Niederlaende und Israel gelebt und in alle Laender muss man ein GEZ-steuer zahlen, es sei dem es heisst "Kijk en Luistergeld" oder "TV bidrag".

Mit diese Steuer wird in England der BBC, in Holland "Nederland 1, 2 en 3" und in Schweden SVT gezahlt, sowie auch die dazugehoerende Radio-kanaele. An und fuer sich ist das meiner Meinung nach ein wertvoller Dienstleistung der Staat, weil Kommerzielles Fernsehen einfach nicht genuegend ist.

Having said that, it is a sign of civilization to have ones documents and rules available in multiple languages from the get go. To only have documentation in German and on top of that offer no explanation to someone who is asking for it is just plain rude and backward. Civilization, after all, can be summarized by the word "Welcome".

So while my countryman who posted under the name "flyingdutchman99" seems to be a bit of a schmuck, the GEZ should really be able to talk to people in English about what it is they do.

Kommentar von Horatio P Jones | 10.06.2010

Is it true that three quarters of my monthly fee goes toward the production of Krimis? I think I have seen Tatort for about every town in Germany, but there are still a couple more that need to be produced. I have not yet seen Tatort Oberunterhasenhaxen. If needed, I am willing to increase my contribution so that we can complete the set of having a Krimi for every village. I believe, also, that because of the massive investment, it should almost be possible now to produce more Krimis on a completely automated basis. This means it should soon be possible to offer another Krimi channel in addition to ARD and ZDF.

Kommentar von Jasper | 14.06.2011

@Chris Winter

Die niederländische runfunkgebühr "Kijk en Luistergeld" wurde vor vielen jaren schon eingestellt. Anstatt kommt dass geld jetzt, viel vernünftiger, aus der steuer. Es spart das geld für eine privat-instotution als GEZ und die dazukommende ärger aus, und macht meines einsehens mehr sinn.